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Feuer Wasser Wolf

Um 800 Schafe kümmert sich Georges heute, allein mit seinen Hirtenhunden, hoch oben in den Bergen. Er schützt sie vor den Wölfen, kratzt ihnen den Schmutz von den Hufen. Dann kocht er sich Nudeln und starrt in die Wolken. Sind die Grundbedürfnisse gestillt – Wasser aus der Quelle, Nahrung per Helikopter, die Schafe versorgt –, bleibt viel Zeit totzuschlagen, Zeit an die quälende Vergangenheit zu denken und an die verunsichernde Zukunft. Georges erzählt uns von Zeiten, als er Chorknabe und Satansbraten zugleich war, von seiner schwierigen Kindheit, von Gewaltausbrüchen gegen Mitschüler und Lehrer, von seinem Rausschmiss aus der Schule. Endlich hat er sein Gleichgewicht gefunden, allein und abgeschieden von der Gesellschaft. Doch in der Einsamkeit der Berge erwacht auch die Sehnsucht nach einer Rückkehr. Allmählich scheint er bereit, sich seinen Platz in der Menschenherde zu suchen. Dem Ruf der Berge folgt ein anderer, ebenso voller Sorgen und Schwindel. Zuletzt steigt Georges wieder ins Tal hinab.

Dokumentarfilm von Tawan Arun
Produktion: Empirik und The Kingdom (Paris)
Aktuell in Pre-Produktion

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